Alvin Ailey

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ensuite - kulturmagazin » Seit 2003 - 11. Jahrgang
Publiziert: 20. Mrz 2014 | Ein Kommentar
Strapazin-Hefte

Text und Film von Vojko Hochstätter - Das Comic-Magazin Strapazin feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Grund genug für eine Würdigung, schliesslich zählt das Heft im deutschsprachigen Raum zu den führenden Genre-Publikationen für alternative Comics. Als 1984 die erste Ausgabe erschien, wagte niemand der Gründungsherausgeber anzunehmen, Strapazin würde sich dauerhaft halten können. Mitherausgeber Christoph Schuler erzählt diese Geschichte mit einem Schmunzeln: „Am Anfang entstand Strapazin in Wohngemeinschaften. Eine Administration gab es nicht.“ Heute, dreissig Jahre später, existiert das Magazin immer noch – und es ist seiner Linie, abseits der Mainstream-Pfade, treu geblieben: Strapazin bietet vor allem (noch) wenig bekannten, unabhängigen Zeichnern eine Plattform und erscheint weiterhin ohne die Rückendeckung eines Verlages. Freiheit ist Omen! Seit Mitte der Neunzigerjahre folgt das Magazin dem Prinzip: Ein Heft, meist mit Thema und immer verlässlich vielen illustrierten Geschichten, neuerdings vereinzelt gar Fotos. Bei der aktuellen Nummer 113 stehen alle Beiträge im Zeichen der Eisenbahn. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Zeitschriften verfügt Strapazin über keine feste Chefredaktion. Es sind die insgesamt 17 Herausgeber, die das Heft in einem rotierenden System betreuen; es erscheint vierteljährlich. Seine Schaltzentrale, das Herzstück sozusagen, liegt im Zürcher Kreis 4. Es ist ein grossräumiges Atelier, das neben dem Magazin selber auch freischaffende ... weiter...

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By Roland Fischer Manchmal ist ein Ausstellungstitel auch zu gut. We Fragment, Collect and Narrate - das trifft ziemlich exakt die Magengrube eines Jetztgefühls. Entsprechend neugierig ist man auf die ... weiter...

By Christian Felix Kulturkritik.ch besucht einen Festivaltag des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF). Das Filmfest an der Schnittstelle zwischen deutscher und französischer Schweiz ist bekannt dafür, ... weiter...

Von Lukas Vogelsang - Es ist naheliegend, dass eine Kunstversicherung eine Studie anlegt über Kunstsammler. Schön aber, dass sie diese öffentlich teilt. Das Wissen dient auch den allen - ... weiter...

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement unter der Leitung von Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat die Bewilligung für den Studiengang Contemporary Dance auf Bachelorstufe erteilt. Damit ist ein Meilenstein für die Professionalisierung und internationale ... weiter...

By Constantin Seibt Eigentlich will man als politischer Journalist Wirkung erzielen. Das passiert nur selten. Und wenn, ist es auch kein Vergnügen. Anfang Februar stimmte die Schweiz über die Initiative gegen Masseneinwanderung ab. Das ... weiter...

Publiziert: 16. Mrz 2014
ausgabe märz 2014 zh

Von Lukas Vogelsang - Nach der haarsträubenden Abstimmung über die Einwanderungsinitiative reiben wir uns die Augen. Während es vermeintliche Sieger geben soll, die mit nur 0.3 % Plusstimmen eine der erbärmlichsten Abstimmungen der letzten Jahre überhaupt für sich gepunktet haben, steht die Schweiz vor einem Scherbenhaufen. Sicher, man kann alles wieder korrigieren – nichts ist für die Ewigkeit gemeisselt. Allerdings hinterlässt jede Bewegung, die wir Menschen tun, einen Schatten oder Spuren. ... weiter...

Publiziert: 1. Feb 2014
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Von Lukas Vogelsang - In den letzten Wochen ging es in Bern überraschend nervös zu und her. Sie erinnern sich an die Ankündigung der öffentlichen Berner Kulturkonferenz und das interne Kulturhearing der Stadt Bern? Beide Events arbeiten in die Richtung eines neuen Kulturkonzeptes für die Stadt. Die Annahme aber, dass dies nur ein städtepolitisches Thema sei, ist falsch. Gerade in Bezug auf die neuen Konzepte und deren Umsetzung von Kanton und ... weiter...

Publiziert: 12. Jan 2014
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Von Lukas Vogelsang - In der Jubiläumsschrift vom Kornhausforum Bern vom Oktober 2013 schreibt Christoph Reichenau, ehemaliger Kultursekretär der Stadt Bern und Gründer der Berner Kulturagenda: «Erst durch die Werke der Kunst werden wir ganze Menschen und Bürger. Sie bilden unsere Sinne, sie öffnen uns die Augen.» Solche Definitionen finde ich haarsträubend und sie ärgern mich, weil ich seit jeher dieses elitäre Kulturdenken aufbrechen will. Die Gesellschaft darf nicht in Klassen aufgeteilt, ... weiter...

Publiziert: 11. Jan 2014
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Von Sonja Wenger - So genau weiss niemand in St. Petersburg, wie viele Strassenkinder Tag für Tag und Nacht für Nacht ohne die Wärme und den Schutz eines Elternhauses auskommen müssen. Die Organisation «Hilfe für Strassenkinder » schätzt, dass es mindestens 8’500 Mädchen und Buben jeden Alters sind, die fest auf den Strassen der nordrussischen Stadt leben – jene nicht mitgezählt, die immer wieder von zuhause wegrennen, weil sie die Gewalt ... weiter...

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GERMANY THEATRE(Von Sandro Wiedmer) - Ein hauptsächlich dem filmischen Werk des leider zu früh verstorbenen Christoph Schlingensief (1960-2010) gewidmeter Zyklus in den Kinos Kunstmuseum und in der Reitschule gibt den Anlass zu diesem ensuite-Artikel: In Zusammenarbeit mir  der Filmgalerie 451 Berlin steht das filmische Werk des exzentrischen «Enfant terrible» der europäischen Film- und Kunst-Szene im Mittelpunkt ... weiter...

DSC_2872(Offener Brief von Carola Ertle Ketterer) - Am Wochenende vom 12. und 13. Januar hat der 24. Galerienrundgang stattgefunden. In der «Berner Zeitung» wurde gleichzeitig ein Interview mit zwei Galeristinnen publiziert, welches Bern jegliche künstlerische Präsenz absprach. Ein Ort, der ohne internationalen Flughafen Kunst-Provinz sei. Eine traurig blinde Wahrnehmung. Der Verein Berner Galerien war der erste, der ... weiter...